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Eigenbau: FUCHS 714 Mobilbagger vollmechanisch

Spendenbarometer für '2025'


:moin:
:moin:
in die Runde!

Es ist wieder Sonntag, und somit Zeit für ein Update meiner Baggerbaustelle.

In den heutigen Folgen geht es um die Entstehung des Pratzenpaares. Der Baufortschritt ist zwar recht übersichtlich, dennoch steckt ein Haufen Arbeit drinne, welchen ich euch heute Schritt für Schritt präsentiere.

Los geht alles mit einer Pappschablone, deren Konturen ich aus diversen Bildern so gut wie möglich abgegriffen habe.

20251122_220253.jpg

Die Bohrungen habe ich übrigens mit einem, zum Locheisen angeschliffenen, Messingröhrchen gestanzt.

Nun habe ich die Kontur auf 2 mm Alu ( übrigens der ehemalige fehlerhafte Pratzenträger
;)
) übertragen und Laubsäge frei!

20251122_220303.jpg

20251122_222345.jpg

erste, vorsichtige Anprobe............

20251122_222448.jpg

......passt!
:well


Nun mussten noch weitere 3 Teile von der Werkbank fallen. Diese habe ich grob vorgesägt, und anschließend im Paket fertig gestellt.

20251122_224222.jpg

20251123_152019.jpg

20251123_165010.jpg

Bei den Werkzeugen werden Erinnerungen an mein erstes Lehrjahr wach
:)


20251123_165034.jpg

Feddich
:112:
:112:
:112:


20251123_170212.jpg

Weiter geht´s nun mit Polystyrol. Hier habe ich zuerst ein Stück 5 mm und ein Stück 3 mm Platte aufeinander geklebt. Danach wurden je 2 der zuvor gefertigten Alubleche angeschraubt, und die Kontur mit Säge und Holzraspel ( geht schneller ) herausgearbeitet

20251123_172244.jpg

Weiter gleich in Teil 2!

Gruß

Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Teil 2:

Nach nicht enden wollender " Schneemannarbeit " sah die erste Pratze nun so aus:

20251123_174156.jpg

Zwischendurch wieder eine Passprobe
:top


20251123_175846.jpg

Passt, als hätte ich es dafür gemacht
?wegl


Weiter geht es mit Werkstoff Nummer 3, Messingblech. Hieraus entstanden nun die Stützteller samt deren Aufnahme.

20251129_163230.jpg

Als Biegeklotz dient ein Reststück 3 mm PS

20251129_163542.jpg

20251129_163835.jpg

20251129_164210.jpg

Erste Liegeprobe:

20251129_164226.jpg

Nun folgt die Aufnahme zur Befestigung an der Pratze:

20251129_170641.jpg

Diese wurde nun per Brenner mit dem " Teller " verlötet.

20251129_171847.jpg

Nach dem " Verputzen " ( Reinigen der Lötstellen ) folge die erste Montage:

Die zeige ich euch im dritten Teil.

Gruß

Carsten
 
Dritter und letzter Teil:

20251129_173058.jpg


20251129_173117.jpg


20251129_173129.jpg

Im Großen und Ganzen passt die Sache, aber die Anschlagpunkte muss ich nochmal korrigieren. Hier muss ich das Stichmaß der Aufnahmebohrung um 2 mm reduzieren, damit der Teller in Fahrstellung auch ( wie beim Orginal ) rechtwinkelig anliegt.

So, nun wünsche ich euch noch einen schönen 1. Advent, und kommt gut in die neue Woche!

Gruß

Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz großes Kino. Da muss ich erst einmal in die Küche gehen und wieder eine ordentliche Popcorn für den weiteren Bau holen.
 
Hallo Carsten,

du machst dir ne Menge Arbeit und das alles von Hand (y)
Wenn ich mir deinen Schraubstock so ansehe sind die Backen geriffelt. Das hält gut macht aber unschöne Abdrücke. Ich würde es mal mit Schonbacken (z.B. Alu Winkelprofil) versuchen
 
Hallo Carsten,

Modellbau alter Schule wie ich es mag. Sehr schön. :ok:ok:ok
 
:moin:
:moin:
zusammen,

und erstmal frohe Weihnachten und ein
<3
liches
:dan
für eure zahlreichen Rückmeldungen, egal ob in Schrift- oder Emojyform
:top
:top
:top


Heute habe ich für euch mal ein größeres Weihnachtsupdate am Start. Hier geht es nun um die Fertigstellung und Motorisierung des Pratzenpaares.

Als Erstes wurden die provisorischen Schrauben durch passende Bolzen mit E-Ringsicherung ersetzt.

20251207_172011.jpg

Die E-Ringnuten entstanden per PUK-Säge an der Ständerbohrmaschine. Die Ringe sind 0,4 mm stark, und das Sägeblatt 0,5 mm breit.............passt perfekt
:top


Nun mal alles zusammengebaut:

20251207_155452.jpg

20251207_174827.jpg

20251207_174845.jpg

Nun geht es an den Antrieb:

Zum Einsatz kommen Winkelgetriebemotoren aus Fernost mit 60 Umdr./min bei 6 V.

Hier habe ich die vorhandenen Befestigungsbohrungen ( 1,4 mm ) erstmal vorsichtig auf 1,6 mm aufgebohrt und ein M 2 Gewinde reingeschnitten.


20251214_150605.jpg

Aus 2 mm Messing entstand dann der Anschlagpunkt als Lötkonstruktion:

20251214_153735.jpg

20251214_161454.jpg

Mit 2 M 2 x 6 Sechskantschrauben wurde das Getriebe nun mit dem Anschlagpunkt verbunden.

20251214_161900.jpg

Kommen wir nun zu einer kleinen Besonderheit meines Antriebes:

Normalerweise dreht sich die Spindel innerhalb der Kolbenstange, bei mir aber dreht sich der Zylinder, und die Spindel ist die Kolbenstange. Das habe ich gemacht, um wertvolle Millimeter zu schinden!

Dazu entstand zuerst dieses Teil hier:

20251214_170005.jpg

Es nimmt später ein 7 x 3 x 3mm Rillenkugellager auf. Das ist ausreichend, um die recht geringen Axialkräfte von der Getriebeabtriebswelle fernzuhalten.

Weiter geht´s in wenigen Minuten in Teil 2
:)


Gruß

Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Teil 2:

20251214_170017.jpg

Nun entstand der " Zylinder " aus 10 x 1 mm Alurohr. In Letzteren werden nun das eben gezeigte Teil, sowie die Spindelmutter mit LOCTITE 648 eingeklebt.

20251217_204455.jpg

Der Zylinder wurde nun mit der Lagerhülse verbohrt und ein M 3 Gewinde hineingeschnitten. In Letzteres wird ein M 3 x 4 Gweindestift als kraftschlüssige Verbindung zur Welle eingeschraubt.

20251217_213447.jpg

Das nächste Teil ist zwar im Orginal nicht vorhanden, aber aufgrund meiner Sonderkonstruktion zum Schutz der " Kolbenstange " gegen eindringenden Schmutz nötig.

20251217_220900.jpg

Entstanden ist das Kolbenstangenschutzblech aus 0,5 mm Messingblech, welches ich um einen 10 mm Spiralbohrer " geklöppelt " habe.

Hier ist nun der erste Zylinder einbaufertig:

20251217_221315.jpg

20251217_221509.jpg

Der zweite Zylinder enstand auf gleiche Weise, lediglich das Anlenkstück ist anders aufgebaut, es hat 2 Augen.


20251220_212020.jpg

20251220_213258.jpg

20251220_214132.jpg

20251220_221026.jpg

Weiter geht´s gleich im dritten Teil,

Gruß

Carsten
 
Dritter und letzter Teil für heute:



Hier sind nun beide Zylinder bereit zum Einbau:

20251221_152401.jpg

Die Befestigung der Zylinderaugen ( übrigens Kugelköpfe aus Fernost, Tuningteile für TAMYIA-Crawler ), erfolgt mit diesen Bolzen hier:

20251221_170730.jpg

Die wurden vorm Einbau natürlich ordenlich entgratet
?wegl


Das Einbringen des M 3 Gewindes in die Augen war eine ganz schöne Fummelsarbeit
:112:
:112:
:112:


20251221_165905.jpg

Nun erfolgte der Funktionstest:

Verfahrgeschwindigkeit bei 7,2V ist
:top
, 9 mm pro Sekunde, aber............................


20251221_172302.jpg

20251221_172328.jpg

..........bedingt durch paralaktische Fehler beim Abgreifen der Maße von Vorbildfotos stimmt der Verfahrweg nicht
:sauer
, die Pratzen fahren nicht komplett ein, sondern bleiben ca. 8 Grad vor Erreichen der Senkrechten stehen, ENDLAGE!

Aber gut, damit muss man bei dieser Bauweise rechnen. Hat aber auch nen Vorteil:

Beim Neubau der Pratzen ( diesmal komplett aus PS ) kann ich Letztere so konstruieren, das die nervigen Distanzhülsen ( ein Horror bei der Montage ) entfallen. Diese werde ich direkt mit Aufkleben und entsprechend bearbeiten.

So, nun wünsche ich euch noch ein schönes Restweihnachten und schonmal einen guten Rutsch ins neue Jahr
:well


Gruß

Carsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Carsten,

schon enorm welchen Aufwand du für die Abstützung des Baggers betreibst. Für meinen kleinen Anhängerkran habe ich auch eine Abstützung gebaut, die deiner in einigen Punkten sehr ähnlich ist.
So habe ich die gleichen Getriebemotore mit "entgegengesetzter achsparalleler Abtriebwelle" verwendet. Diese haben aber schon eine Gewindestange M4 womit eine Verbindung schon wegfällt. Deine Trapezgewindespindeln sind natürlich als Bewegungsgewinde besser geeignet, aber ich habe schon unzählige Modelle mit metrischen Gewindespindeln gebaut und das funktioniert auch. Vielleicht würde ich das Befestigungsauge auf der anderen Seite ansetzen damit die Zylinderattrappe axial belastet wird. Zur Befestigung dieser Getriebemotore verwende ich Schrauben M1,6. Die passen in aller Regel direkt in die Bohrungen, in welche du Gewinde M2 geschnitten hast, hinein.


Viele Grüße,

Matthias
 

Servonaut
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