Hallo Miteinander,
sorry, hat lange gedauert mit dem Update, aber ich konnte lange kaum was mit rechts machen: Kalkschulter. Inzwischen geht’s wieder besser, 10 Minuten feilen am Stück ist möglich. Ein gewaltiger Fortschritt, konnte ich doch anfangs nicht mal Schuhe zubinden….
Ich begann mit der Planung der mechanischen Abstützungen. Nach dem Sichten diverser Bilder im Web und in meinen Büchern entschied ich mich für eine Eigenkonstruktion und keinen Nachbau.
Bau der Stützen Teil 1:
Die ausziehbaren Teile entstanden aus 16 mm Alu- Vierkantmaterial aus dem Baumarkt.
Zuerst feilte ich den Vierkant auf jeweils 2 gegenüberliegenden Seiten auf 14,2 mm Höhe ab. Je Seite folgten dann noch 0,1 mm mit verschieden feinem Schleifpapier, sodass ich auf meine geplante Höhe von 14 mm kam.
Um auf die geplante Breite von 8mm zu kommen bohrte ich mit 3mm- Bohrern so viel wie möglich Material weg. Den Rest erledigte ich wieder mit Feile und Schleifpapier.
Fertig, dachte ich:
Für diese Maße hatte ich passendes Messing-L- Profil mit 15mm Schenkellänge liegen. Die kann ich leicht passend zusammenlöten, so dachte ich wenigstens.
Dann kam aber das böse Erwachen:
Das rechtwinkelige Profil war nicht rechtwinkelig. Der Winkel war etwas größer und ich musste den Winkel vorsichtig im Schraubstock anpassen.
Das hatte aber zur Folge, dass die 14mm hohen Alu-Auszüge nach dem Biegen ca. 0,2 mm zu hoch waren, weil die Enden nun weiter zusammen lagen. Also war wieder feilen angesagt.
Und die Ecken musste ich zudem schräg feilen, weil das L- Profil im Knick leicht gerundet ist.
Nun klammerte ich die Messing L- Profile so zusammen, dass sich die Aluauszüge leicht darin bewegen ließen und lötete sie zusammen.
Anschließend sägte ich die Überstände ab und feilte sie auf die passende Länge
Letzteres passierte auch mit den Alu-Auszügen. Dann bohrte ich in die Fronten Gewindelöcher für die Verschraubung der senkrechten Stützen. Außerdem bohrte ich Befestigungslöcher in die Auszüge für die Einstellung des Auszuglänge.
Danach sägte ich mir die äußeren senkrechten Stützen aus Alu-Vierkantrohr zurecht. Dann setzte ich die Bohrungen für die Senkkopfschrauben mit denen die Stützen an den Auszügen verschraubt werden.
Weiter gings mit den vier oberen Messinglagerungen mit 4,6 mm Bohrungen, in denen die Kragen der Spezialschrauben laufen, die mit den M3- Gewindestangen verklebt werden.
Alle Teile der festen äußeren Stützenteile.
Weiter ging es mit den Auszügen der Stützen. Auch sie sägte ich aus Alu-Vierkantrohr. Die unteren Abschlüsse entstanden wieder aus Messing. Für den oberen Abschluss sägte ich aus Sechskant- Abstandhaltern mit M3- Innengewinde kurze Stücke zurecht.
Die Außenstützen verschraubte und verklebte ich mit den waagrechten Alu- Auszügen und alle Messingabschlüsse wurden eingeklebt. Nachdem der Kleber fest war, sicherte ich die Einsätze zusätzlich durch Stifte die ich in die Durchgangsbohrungen drückte.
Mit einem „Pressstempel“ aus einem Stück Gewindestange und einem Messingrohrabschnitt presste ich unter Zugabe von Kleber die Abstandhalterstücke in die Stützen. Das überstehende Gewinde des Pressstempels spannte ich dabei in das Futter der Ständerbohrmaschine, die Stütze genau senkrecht in den Schraubstock. Das Messingrohr war eingeklemmt zwischen Sechskant-Abstandhalter und Bohrfutter.
Zum Schluss bohrte ich 6mm- Edelstahlkugeln auf und verschraubte sie an den Stützen.
Vor dem Zusammenbau. Das Prinzip ist denke ich gut zu erkennen. Der Kragen der Kragenmutter läuft im Messingabschluss, die M3 Mutter wird nach einstecken der Gewindestange mit dieser verklebt.
Teil 2 des Berichts folgt in Kürze wenn ich alle Kleinteile fertig gebaut habe.