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Meine anderen Hobbys im Funktionsmodellbau

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derfnam

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13.07.2022
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Liebe Modellbaufreunde!
Ich stelle Euch mal meines meiner anderen Hobbys vor, nämlich der Bau und der Betrieb von Echtdampflokomotiven im Maßstab 1:32 Spur1.
Die Loks werden mit Propan-Butan-Gas beheizt und fahren mit einer Kesselfüllung ca 30 min. Der Betriebsdruck ist 2,5 bar. Gesteuert wird mit Funkfernsteuerung.
Die Steuerung der Dampfmaschine erfolgt wie im Großbetrieb über Gegenkurbel und Schwinge.
Der Zylinderdurchmesser beträgt 18mm, der Hub 20mm.

Die hier auf den Fotos kann 22 Spur1-Güterwagen ziehen. (mehr habe ich nicht)
56.1.jpg

56.2.jpg

56.3.jpg

Die Lok ist 72cm lang, 10cm breit, 13,5cm hoch und wiegt befüllt mit Wasser ca. 8Kg. Die Lok ist komplett selbst gebaut, ausser den verwendeten Schrauben und dem Manometer sind keinerlei Kaufteile verwendet, nur die Radsterne sind von einem befreundeten Modellbauer auf dessen Resin-Drucker erstellt. Die Beschriftung ist auf dem Computer entstanden, ausgedruckt, mit Klarlack lackiert und aufgeklebt worden.
Es gibt noch eine kleinere und eine dritte ist im Bau.
Falls Interesse besteht, stelle ich davon auch noch ein paar Fotos ein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo Manfred,

ein schönes Model :ok
Wir haben bei uns in der Nähe eine Strecke wo größere Eisenbahnen fahren können. Da war ich auch schon mal und muss sagen da steckt viel Arbeit und Liebe zum Detail drin!
Ich würde mich freuen wenn du uns noch etwas mehr erzählst.
 
Hallo Manfred,
auf jeden fall mehr zeigen!
Ich selbst baue auch Modellbahn, aber in 1:160 Spur N.
 
moin,

natürlich noch weitere Bilder. Man muss doch wissen was anderswo passiert.

Ich selber baue Lokomotiven und Wagons aus Karton im Maßstab 1:38.


Gruß aus Hamburg

Norbert
 
Hallo Manfred

Eine schöne Lok zeigst du da. Jetzt nur noch den Maßstab und die Spurweite verdoppeln und dann passt sie auch zu unseren Lastern.
 
Hallo liebe Kollegen!
Bin sehr überrascht über die Reaktionen, hätte nie gedacht, daß ich soviel Aufmerksamkeit bekomme:like!
Also, wo fange ich an, vielleicht mal ein kurzes Video der Lok mit einem Personenzug:

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Fahren und dabei filmen ist etwas mühsam, da die Anlage nicht ganz eben ist und die Lok, aufgrund des erhöhten Laufwiderstandes in den Kurven, zum Erzielen einer gleichmäßigen Geschwindigkeit, nachgeregelt werden muß. Im Gegensatz zu den "elektrischen" Dampfloks muss man die Echtdampf-Lok wie eine Große "führen".

Warum sieht man keine Dampfwolke aus dem Schornstein kommen?
Das liegt daran, daß zum Zeitpunkt der Aufnahme im Dachgeschoß die Raumtemperatur ca 28° betragen hat und der Dampf vor Eintritt in die Zylinder überhitzt, also getrocknet wird und damit die Kondensationstemperatur heraufgesetzt wird, was widerum den Wirkungsgrad verbessert.

@Hendric zum Thema Maßstab verdoppeln: Es gibt Loks in 1:16, aber die kosten soviel wie ein Kleinwagen und ich habe auch schon überlegt in 1:16 zu bauen, alleine schon, weil die Teile größer sind, aber der benötigte Platz reicht bei weitem nicht und die Kosten nur für Gleise sprengen meinen Rahmen!

@Norbert: Da würden mich Fotos davon sehr interessieren, kannst gerne welche hier einstellen!

@Winni: Spur N ist ein guter Maßstab, da kann man auf wenig Platz viel umsetzen!

@Alle: Es wird noch weitere Fotos und eventuell Filmchen geben.
 
Tolle Sache, Manfred.

Und im Hintergrund kann man schon das nächste Projekt erkennen: Wird das eine BR 23?

Ich versuche mich, fast passend zum Maßstab 1:12, ja in der 5 Zoll- Spur und in der Baugröße TT (1:120).
Daher ist Dein Thema sehr interessant.

Bitte weiter berichten...

Viele Grüße

Christian
 
Tolle Sache, Manfred.

Und im Hintergrund kann man schon das nächste Projekt erkennen: Wird das eine BR 23?

Hallo Christian!

Gut erkannt, das wird die 23 105, die letzte von der DB in Dienst gestellte Dampflok.
 
Liebe Modellbauer!
Die Lok hat kein reales Vorbild, ich habe sie nach eigenem Ermessen entworfen unter Zuhilfenahme von Fotos aus Büchern, dem Netz und eigenen Aufnahmen.
Zum Design, die Form des Führerhauses entspricht der bayr. S3/6, die Verkleidung des Sand- und Dampfdomes der bayr. G3/4H.
Hier mal noch ein paar Fotos:
56825.1.jpg
Ich baue auch immer mal wieder ein neues Detail an, hier sind es die Waschlukendeckel, da, wo man die frische Farbe sieht.
Solche Farbausbesserungen konnte man bei den Großen auch oft sehen, daher stört das nicht.

56825.2.jpg
Den Wasserkran im Bild gibts auch nicht zu kaufen, der ist mit Kupferrohrwinkeln und Kupferrohr aus dem Installationsbedarf gebaut und anschließend brüniert worden.

56825.3.jpg
Die Ölpumpenattrappe ist beweglich und wird über den Hebel zur Schwinge anglenkt.

Und hier noch der Tender einzeln:
Wanne.jpg
 
Hallo Manfred,
sieht doch gut aus, hat etwas von einer 44er mit Tender von einer 01.
 
Als ich das erste Bild sah, dachte ich erst an eine BR 50 mit Wannentender.
Bis ich dann mal richtig hingeschaut und gelesen hatte: Da fehlt ja eine Achse, um eine 50 oder 44 zu sein.

Und die Lok orientiert sich ja auch nicht an irgendeinem Vorbild.

Ich finde die Lok auf jeden Fall super.:ok Ich würde so was nicht auf die Reihe bekommen...

Karl- Heinz,
ich glaube die BR 01 gab es nicht mit Wannentender...;)


Viele Grüße
Christian
 
Hallo Christian!
Ich habe gerade Deinen Bericht über den Mercedes Benz SK 88 1929 AS gelesen, wer sowas bauen kann, kann auch eine Dampflok bauen!

- - - Aktualisiert - - -

Ich würde so was nicht auf die Reihe bekommen...
 
Hallo Freunde des Funktionsmodellbaues!
Es gibt ja den Themenbereich "Blaulichtfahrzeuge", wo die Kollegen ihre Feuerwehrfahrzeuge, Rettungswägen usw. vorstellen
und es kommt des öfteren vor, daß man einen oder mehrere Verletzte schnell ins Krankenhaus bringen muß und dafür gibt es...Heli1.jpgHeli2.jpg

Der Rumpf ist von Roban, von mir mit einigen Anbauteilen Marke "Eigenbau" wie Antennen, Lufthutzen und Pito-Rohr ergänzt, das Cockpit ist eingerichtet.
Die Mechanik ist ein von mir auf Elektroheck umgebauter Blade 330S, das Startgewicht beträgt 1,2 Kg, der Maßstab ist 1:18, Rotordurchmesser 75cm,
das Landegestell ist aus 6- und 5mm-Edelstahlrohr selbstgebaut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Likes!:thx
Noch ein paar Bilder:


Das Landegestell im Rohbau:
LG UH roh.jpg
Blick ins Cockpit:
Sitze von aussen UH.jpg

Sitze von innen UH.jpg
...und die Mechanik, der Antrieb ist ein 4400KV Brushless-Motor:
Mechanik UH.jpg
Eigentlich muß der Titel "Meine anderen Hobbies im Funktionsmodellbau" heißen, weil ich ausserdem noch 5 stationäre Dampfmaschinen und ein paar Wagons für meine Spur1-Modellbahn gebaut habe...
Vielleicht kann Winni das mal ändern?
 
.............

Eigentlich muss der Titel "Meine anderen Hobbies im Funktionsmodellbau" heißen, weil ich außerdem noch 5 stationäre Dampfmaschinen und ein paar Wagons für meine Spur1-Modellbahn gebaut habe...
Vielleicht kann Winni das mal ändern?
Hallo Manfred,
ist geändert.
 
Danke Winni!:)
 
Hallo Freunde des gepflegten Funktionsmodellbaues!
Neben den Menck-Baggern, Dampflokomotiven, Hubschraubern betreibe ich seit nunmehr ca 45 Jahren auch Dampfmaschinen-Modellbau und darum habe ich mir gedacht, mal einen kleinen, nicht unbedingt bis ins kleinste Detail ausgeführten, Baubericht über eine stehende Zweizylinder-Dampfmaschine mit Stephenson-Umsteuerung zu schreiben.
Hier habe ich mir ausnahmsweise mal einen Materialbausatz der Firma "Bengs Modellbau" der Dampfmaschine "Tobias" gegönnt, weil da die Frästeile schon fertig bearbeitet sind und nur noch etwas nachgearbeitet bzw. entgratet werden müssen. Sämtliche Drehteile sind nach Zeichnungen anzufertigen, nur das Material hierzu liegt bei.
Dann starte ich mal mit der Kurbelwelle, für die die Wangen fertiggefräst und auf 6H7 gerieben sind. Man steckt die Wangen im richtigen Abstand auf die durchgehende 6mm-Welle und schiebt die kurzen Wellenstücke durch, danach wird das Ganze verlötet, die Verschraubung gebohrt und anschließend die Welle an den Kurbeln durchgesägt und entfernt. So erhält man eine 100%ig rundlaufende Kurbelwelle, die auch noch trennbar ist zum Einbringen des mittigen Lagerbockes:
Kurbelwelle1.jpg

Kurbelwelle2.jpg

Dann habe ich die 4 Excenter gedreht und mit den Lagerböcken auf die Kurbelwelle aufgesteckt:
Kurbelwelle komplett1.jpg
Hier bereits mit den Köpfen der Excenterstangen:
Kurbelwelle komplett2.jpg
Nun habe ich die Kulissen mit den Excenterstangen verbunden und zur Probe montiert:
Kurbelwelle Kulissen1.jpg

Im Folgenden wurden die Kolbenschieber nach Zeichnung auf Passung 8 -0,01 gedreht und die Schieberkolbenstangen auf Länge und mit M2-Gewinden an beiden Enden ausgeführt und auch zur Probe an den Kulissen mit einer aufgebohrten M2-Modellbaumutter als Kulissenstein angebaut.
Das sieht dann so aus:
Kurbelwelle Schieber1.jpg

Das wars mal für heute, wenn Ihr wissen wollt wie es weitergeht, dann bleibt einfach dran :)...
 
Als erstes mal Danke an Alle für die Likes!:thx

...weiter gehts mit den beiden Maschinenständern und den Kreuzkopfgleitbahnen.
Die Ständer liegen in Form von vier Teilen vorgefräst bei und mußten nur noch entgratet werden, die Gleitbahnen bestehen aus Messing-Flachmaterial
und wurden von mir auf Länge gefräst (hätte man auch sägen können, aber das wird meist nicht so genau) und auf der Rückseite mit 2 Stück Nuten von 0,1mm Tiefe
und im Abstand der einzelnen Bauteile versehen, damit sie lagerichtig an den Ständern angelötet werden können:
Gleitbahnen löten.jpg
Wichtig ist dabei, daß die Platten genau paralell zu den Ständern gelötet werden, wenn nicht klemmt das nachher und man wird damit nicht froh...
Der Grauguß-Rohling des Schwungrades mußte als Gewichtshilfe dienen...
Gleitbahnen löten2.jpg
Die Ständer mit angelöteten und montierten Gleitbahnen:
Ständer mit Gleitbahnen1.jpg

Durch die aufgeschraubten Leisten entsteht eine T-Nut-Führung in der dann der Kreuzkopf gleitet der die Kolbenstange dann gerade führt:
Ständer mit Gleitbahnen2.jpg

Die Ständer bekamen unten je eine Platte aufgelötet (sieht man auf dem Foto leider nicht wirklich) und wurden damit auf die Grundplatte montiert:
Ständer montiert1.jpg

Als nächtes wurden die Schieberkästen mit 8H7-Bohrung für den Schieberkolben und den Dampfkanalbohrungen versehen und zusammengebaut:
Schieberkästen Zusammenbau1.jpg
So kann man übrigens das 8x12 Rechteckprofil für die Schieberkästen im 3-Backenfutter spannen damit die 8H7-Bohrung mittig wird und man dazu nicht extra das 4-Backenfutter anbauen will:
Spannvorrichtung Rechteckprofil.jpg
Nun konnte ich die Zylinder mit den Schieberkästen montieren:
Schieberkästen montiert.jpg
Auf dem Foto ist die auch Umsteuerspindel und die Pleuel bereits montiert.
Bis zum nächsten Mal!:)
 
Hallo Manfred,

der Bau von Dampfmaschinen ist auch ein sehr schönes Hobby. :like

Viele Grüße,

Matthias
 
Faszinierend!
 
Hallo Zusammen!
Erstmal vielen Dank an alle für die "Likes"

...und wieder geht es etwas weiter...
Auf diesem Foto ist zu erkennen, daß die Verstellspindel vorne in einer Traverse zwischen den Säulen gelagert ist:
Verstellspindel Montage Lagerung Säulen.jpg
Man sieht es leider auf dem Bild nicht, aber hinten ist ein M3-Gewinde dran mit der die Spindel den Hebel bewegt mit dem die Kulissen verstellt werden:
Verstellspindel Montage.jpg
Die beiden Hebelarme, die man hier sieht bewegen dann über ein Gestänge die Kulissen.
Nun folgte die Anprobe der Zylinder, die nach Zeichnung anzufertigen waren:
ZylinderAnprobe1.jpg
In der Reihenfolge hätte obiges Bild eigentlich vor dem Anbau der Schieberkästen kommen sollen...:rolleyes:
Ab jetzt folgen nur noch Fotos der fertigen Maschine mit Erklärungen der Bauschritte.
Ich fange mal mit der Maschine von links an, die Beschreibung steht jeweils unterm Bild:
Maschine links1.jpg
Hier sieht man gut, wie das Gestänge zur Verstellung der Kulissen aussieht. Die Messingbügel waren vorgefräst und -gebohrt und mußten noch
nach Zeichnung gekröpft werden. Dazu wurde das Teil mit einem kleinem Lötbrenner erhitzt bis es dunkelkirschrot geglüht hat, anschließend die
auftretende Verfärbung weggeschmirgelt und danach nach Zeichnung gebogen.
Oben rechts sieht man den Verdrängungsöler aus Glas für den Zudampf. Ein Teildes eintretenden Dampfes kondensiert und verdrängt das Öl,
welches vom Dampf mitgerissen und den Zylindern als Schmiermittel und zur Verbesserung der Dichtigkeit zugeführt wird.

Maschine rechts1.jpg
Die Maschine von rechts, ebenfalls mit dem Gestänge zur Kulissen-Verstellung und links der Dampfzu- und rechts der Dampfableitung.
Beides mit selbstgedrehten Flanschen, abweichend vom Bauplan (die Lösung, die in der Zeichnung angegeben war hat mir optisch nicht gefallen),
zusammengeschraubt.

Maschine vorne1.jpg
Die Maschine von vorne mit der Frischdampfleitung und oben links nochmal den Öler.
Die Rohre sind Messingrohre, die mit Kupferfarbe von Revell lackiert habe. Das T-Stück ist ein Messing-Feinguß-Teil.
Das Schwungrad war eine Scheibe GG-60 mit 50mm Durchmesser und mußte noch gedreht werden. Die Oberfläche wurde mit Never-Dull poliert.

Maschine hinten1.jpg
Von hinten, noch ohne Verrohrung...
Maschine hinten Rohre Messing.jpg
Ebenfalls von hinten, die Rohre noch in Messing, das sieht auf dem Foto schief aus, weil die Rohre da nur zusammengesteckt waren.
Maschine hinten Rohre Kupfer.jpg
...uuuund nochmal von hinten, diesmal mit lackierten Rohren. Oben rechts die Zusammenführung der beiden Abdampfrohre zu einem Rohr.

Maschine oben.jpg
Zuletzt noch die Maschine von oben.
Fazit zum Materialbausatz: die vorgefrästen Bauteile mußten nur geringfügig nachgearbeitet werden, zum Beispiel war die Nut in den Kulissen etwas zu klein
für den Nutenstein, der aus einer M3-Modellmutter gefertigt werden sollte.
Die unteren Schieberkasten-Deckel habe ich nach eigenem Ermessen neu gemacht und mit einer längeren Führung der Schieberkolbenstange ausgeführt,
da diese Bauteile oft sehr rasch verschleissen und dann Undichtigkeiten die Folge sind. Ausserdem gewährleistet eine Passung eine größere Dichtigkeit.

Die Maschine wird im nächsten Schritt auf eine Pertinax-Platte montiert und wird einen Generator antreiben, doch dazu später...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Zusammen!
Zunächst mal Danke für die "Likes"!
Nun sind wir im aktuellen Stand angekommen. Ein Modellbaukollege besorgte mit vor einiger Zeit einen Brushless-Generator als Gegenleistung für eine
Arbeit die ich für Ihn ausgeführt habe.
Der sieht so aus:
Für diesen Generator habe ich ein Gehäuse mit der obligatorischen Hebeöse gebaut:
Generator2.jpg

Generator1.jpg
Das gelbe ist ein Farbdosendeckel, der freundlicherweise genau im Durchmesser gepaßt hat.:)
Als nächstes eine Stellprobe gemacht:
GeneratorStellprobe.jpg
Anschließend bei TTM 2 Kardankupplungen gekauft und mit der Dampfmaschine gekuppelt:
Generatorgekuppelt.jpg
Als nächstes wurde ein gewinkelter Dampfhahn gekauft, mit einem entsprechenden Sockel ausgerüstet und die Maschine damit verbunden:
Dampfhahn.jpg
Und zu guterletzt alles auf eine, mit Aluwinkeln umrahmte, 9mm dicke Siebdruckplatte montiert:
Maschinekomplett.jpg
Das ist jetzt mal der aktuelle Zustand, für die Lüsterklemme muß ich mir noch was besseres einfallen lassen, vielleicht eine auf einen Winkel montierte
XT 30-Buchse...
 
Hallo Manfred,
das ist schon sehr beeindruckend, was du hier zauberst. :hut-ab:klack

Warum hast du zwei Kreuzgelenke am Generator verbaut?

MfG Peter :winker
 
Hallo Peter!
erstmal Danke für Deine lobenden Worte!:thx
Zwei Kreuzgelenke deshalb um eventuellen (und tatsächlich vorhandenen) Versatz auszugleichen.
Leider sind diese Gelenke qualitativ eher nicht so toll, jeweils eine der beiden Bohrungen haben deutliches Übermaß.
Die Bohrungen an der Maschinenseite und an der Generatorseite passen, die anderen sind 0,08 und 0,012mm zu groß, daher ist die
Zwischenwelle eine Sonderanfertigung mit 6,07 und 6,11mm Durchmesser. Gut, wenn man eine Drehmaschine hat...
Hab mir überlegt das zu reklamieren, aber das bringt eh nichts, dann tauschen die es um und die neuen passen höchstwahrscheinlich
auch nicht besser...
 
Danke für die Antwort Manfred.

MfG Peter :winker
 

Servonaut
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